Bericht von den Übungen des Wesens/ Verhaltenstest vom 28.10.2001

 

Am Sonntag den 28.10.2001 hatten wir unseren ersten Übungstag. Schon eine halbe Stunde vor der angesetzten Uhrzeit füllte sich der Parkplatz mit den Teilnehmern. Wir sind geschlossen in das Gasthaus gegangen. Beim Kaffe trinken hat Herr Kurt Wenger ( Schweizer Zuchtwart der TWH ) den Verhaltenstest ( wie sie es in der Schweiz machen) und den aus zu füllenden Lebenslauf des Hundes erklärt. In der Zeit, wo die Lebensläufe ausgefüllt wurden, sind 3 Personen in den Wald gefahren und haben einen kleinen Pakur aufgebaut, sich unterhalten wie die Übungen ablaufen sollten. ( man musste improvisieren, da nur wenig Mittel zur Verfügung standen). Alles aufgebaut und besprochen, ging es zurück zum Gasthaus. Von dort gingen wir mit unseren Hunden geschlossen in den Wald zu dem Übungsgelände. Herr Wenger hatte hier erklärt, wie der Ablauf der Übungen sein sollte.

Es wurde eine 8 Personengruppe gebildet, dann ging es los. 

( siehe Beschreibung des Ablaufes) 

Teilgenommen haben: 9 TWH'S, 5 SWH'S und eine Deutsche Bracke. Die gesamten Übungen sollten nach Möglichkeit ohne Leine ausgeführt werden.

Von insgesamt 15 Hunden, gab es 4 Hunde bei denen die Übungen etwas länger gedauert hatten. Zum einen waren 2 Junghunde ( Geschwister ), die sich ohne Leine lieber mit sich selber beschäftigen wollten. ( es ist halt schöner zum Geschwisterchen zu laufen und zu toben, als Übungen zu machen / an der Leine klappte es dann aber). Ein anderer Hund zeigte natürliches Misstrauen und hatte wenig Hilfe von seinem Besitzer bekommen.( war auf sich allein gestellt und hat es trotzdem hervorragend gemeistert). Der letzte von den 4 Hunden, hatte als Welpe keine Sozialisierung bekommen. ( sie lebte 11 Monate an der Kette beim Vorbesitzer) dadurch das Misstrauen und die Vorsicht. Die restlichen Hunde hatten einfach nur ihren Spass an der ganze Sache. 

Jeder einzelne Hund hat sich hervorragend gezeigt, sei es Hunde, die vor lauter Freude dran teilnahmen oder die 4 Hunde wo es halt etwas länger gedauert hat.

Die Übungen wurden immer auf den Hund und sein Verhalten zugeschnitten. (Übungen weggelassen oder verstärkt.)

Die ganzen Übungen haben 4 1/2 Stunden gedauert. Die Teilnehmer hatten ein so grosses Interesse, das alle bis zum bitteren Ende am Übungsgelände geblieben sind. ( wobei die, die schon fertig waren, ins Gasthaus zum Kaffee oder Bier hätten gehen können)

Der Magen auf halb acht und mächtigem Durst, ging es nach Übungsende zurück zum Gasthaus. Beim Essen und Trinken hatte man sich gut unterhalten. Gesprächsthema waren natürlich die Übungen und das Verhalten der Hunde. Es stellte sich auch heraus, das die Menschen teilweise nervöser waren als die Hunde.

 

Copyright © by Tanja Brinkmann